Actualité / Aktuelles


11.12.2020: Aktuelle Situation (info pour les allemands concernant les réglementations couvre-feu/déplacements à partir du 15/12/2020)

 

Aufgrund mehrerer Anfragen geben wir folgende Info aus der französischen Presse weiter:

Die französische Regierung hat angekündigt, dass zum 15.12.2020 die Ausgangssperre (confinement) endet und ab diesem Zeitpunkt durch eine nächtliche Ausgangssperre (couvre-feu) von 20:00 bis 6:00 Uhr ersetzt wird. Diese entfällt lediglich in der Nacht vom 24. auf den 25.12.2020. Auch am Silvesterabend herrscht ein Ausgangsverbot.

Ebenfalls zum 15.12. entfällt die Einschränkung der Bewegungsfreiheit am Tage. Eine Bescheinigung ist dann tagsüber nicht mehr erforderlich und Reisen innerhalb Frankreichs sind ohne Einschränkungen möglich.

Eine Fahrt nach Langatte und der Aufenthalt im eigenen Ferienhaus sind dann theoretisch möglich. Auch das Einkaufen und das Spazierengehen sind erlaubt. Informieren sollte man sich über die Quarantäneverordnungen des jeweiligen Bundeslandes bei der Wiedereinreise nach Deutschland.

Auch ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar, ob und wann es in Deutschland zum "harten Lockdown" kommt, und ob dann das Verlassen des eigenen Wohnorts für eine Fahrt zum Ferienhaus erlaubt ist.

TS


30.11.2020: Ausgangssperre in Frankreich

 

Ab heute gilt wegen der extrem gestiegenen Corona-Infektionszahlen wieder eine Ausgangssperre in Frankreich, die sich für uns nur unwesentlich von der im Frühjahr unterscheidet.

Es gilt, dass die eigene Wohnung nur für triftige Gründe verlassen werden darf. Obwohl die Grenzen offen bleiben, fallen Fahrten zum Zweitwohnsitz i.d.R. nicht darunter. Wer am Zweitwohnsitz ist, muss sich den in Frankreich geltenden Regelungen unterwerfen.

Eine Meldung des SR finden Sie hier:

https://www.sr.de/sr/sr3/themen/panorama/lockdown_regeln_grenzverkehr_deutschland_frankreich_100.html

 

Das Formular des französischen Innenministerium finden Sie hier:

https://www.interieur.gouv.fr/Actualites/L-actu-du-Ministere/Attestations-de-deplacement

 

Wir beobachten die Situation und werden hier Aktuelles berichten.

TS

 


Vereinsgründung / fondation d'association

 

Le 12 septembre 2020 se sont réunis à Rhodes les représentants des associations de propriétaires, des communes et de la politique pour fonder une association des associations, qui aura pour objectif de se faire le porte-parole et l’interlocuteur pour tous les groupes d’intérêt face à VNF concernant le sujet du niveau d’eau. Timm Stegentritt a participé à cette réunion. Après la communication des statuts de cette association, notre comité délibéra au sujet d’une adhésion et en informera le plus tard à notre prochaine assemblée générale.

 

Am 12.09.2020 trafen sich in Rhodes Vertreter von Anwohnervereinen, von Gemeinden und Verbände sowie der Politik zur Gründung eines Vereins, der mit Blick auf die Niedrigwassersituation künftig als Sprachrohr und Gesprächspartner der VNF alle Interessensgruppen vertreten soll. Timm Stegentritt hat an der Versammlung teilgenommen. Ob und wie wir uns als Verein beteiligen, wird nach Vorliegen der Satzung in unserem Vorstand beraten und spätestens in der kommenden Generalversammlung vorgestellt.

 

 


Am 13.09.2020 berichtet der französische Fernsehsender France 3 in seinen Nachrichten über die Wassersituation am Stockweiher.

Le 13 septembre 2020 France 3 rapporte dans son JT de la situation du niveau d'eau au Stock.

 

https://www.france.tv/france-3/grand-est/19-20-lorraine/1942647-emission-du-dimanche-13-septembre-2020.html


(à partir de minute 2:50 / ab Minute 2:50)


Le Républicain Lorrain rapporte le 3 septembre du niveau d'eau à l'Étang du Stock

 

https://www.republicain-lorrain.fr/environnement/2020/09/03/etang-du-stock-au-plus-bas-un-collectif-de-mecontents-emerge

 

Die deutsche Übersetzung gibt es hier:

 

(Républicain Lorrain, 03.09.2020)

Der Stockweiher an seinem Minimum:
Eine Gemeinschaft Unzufriedener wächst

 

Der Stockweiher erreichte im August dieses Jahres ein historisch niedriges Niveau. Folgen: Die Boote befinden sich im Trockendock, die nautischen Aktivitäten stehen still und Cyanobakterien vermehren sich. Die verärgerten Benutzer beschlossen, sich zusammenzuschließen.

 

„Seit Mitte August, vielleicht Ende August für für einige, mussten wir unsere Boote aus dem Weiher nehmen.Die Bewohner des Stockweiher warnen seit mehreren Wochen. Das Niveau des Sees ist am Minimum und jede Navigation ist unmöglich geworden. Jeder weiß, der Zweck des Stockweihers besteht darin, als Reservoir zu dienen. Jeder ist an Schwankungen gewöhnt, an Niedrigwasserperioden, in denen Voies navigables de France (VNF) verpflichtet ist, Wasser für die Navigation auf den Kanälen Saarkanal und Rhein-Marne-Kanal zu pumpen. Für Bootsfahrer, Angler, Anwohner und Liebhaber der Gegend war die Situation mit Blick in die Vergangenheit noch nie mitten im Sommer so kritisch.

 

Die Sorge wächst in dem Maße wie das Wasser fällt. Nachbarschaftsverbände haben Petitionen eingereicht. Die Gemeinden haben Briefe an die Präfektur Moselle, an den Abgeordneten Di Fillipo, an die Senatorinnen Herzog und Belhriti geschickt, die offiziell beantragt haben, das Abpumpen am Stockweiher einzustellen, und an die Regierung eine schriftliche Anfrage zu diesem Thema gerichtet haben. Am 1. September fand in der Unterpräfektur Sarrebourg ein Arbeitstreffen statt.

 

Sich zusammen tun, um VNF mit Macht zu begegnen
Ein leichtes Zittern aber kein Beben erwarten die Nutzer des Stockweihers, die Konsequenzen auf mehreren Ebenen fürchten. Zunächst wirtschaftlich: "Wassersport ist der Motor des Tourismus. Kein Tourismus, keine kleinen Läden, kein Camping, keine saisonale Vermietung… und eine ganze Reihe von Gemeinden, die ihre Attraktivität verlieren.“ Dann sozial: "Wer einen Zweitwohnsitz hat, kommt nicht mehr für kurze Zeit, Kinder und Enkelkinder kommen nicht mehr in den Urlaub, wenn sie den See nicht nutzen können. Einige fangen an, über den Verkauf nachzudenken. Schließlich in Bezug auf die Umwelt: "Das Sinken des Wasserspiegels fördert die Bildung von Cyanobakterien und dies birgt Gefahren für die öffentliche Gesundheit."

 

Die Initiativen einzelner waren so effektiv wie ins Meer geworfene Flaschen. Nun wollen Vereine von Nutzern und Anwohnern, Angler, Mandatsträger und Wassersportclubs ihre Stärke vereinen, indem sie einen neuen Verein gründeten, der sie alle repräsentiert. Das Ziel: Tausende potenzieller Mitglieder mit einer Stimme sprechen zu lassen und Gewicht in den Verhandlungen mit dem VNF zu haben. „Derzeit gibt es diese Verhandlungen nicht, da wir VNF nicht an den Tisch bringen können. Mit der Schaffung eines einzigen Ansprechpartners könnte es einfacher werden. Unser Wunsch ist es, einen Dialog zu schaffen und nicht mit Anwälten zu drohen. Wir sind keine Utopisten und wir sind uns der Probleme bewusst. Aber wir haben Rechte, die wir durchsetzen wollen, und auch kurzfristig konkrete und erreichbare Vorschläge, um die Zukunft dieses Weihers zu sichern, der uns so am Herzen liegt. ""

 

Die Statuten des neuen Vereins werden derzeit ausgearbeitet und innerhalb weniger Tage vor Gericht eingereicht.

 

 

 

Auch der Segel- und Yachtclub Rhodes berichtet auf seiner Webseite:

https://www.segelclub-syr.org/news

 

 

 


13/09/2020

29/08/2020

 

 

29/08/2020